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  • Mehmet Battal

Stellenanzeigen Check-up!

Bei der Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber oder einem potenziellen Unternehmen, kommen Bewerber*innen in Berührung mit Stellenanzeigen – vielleicht lesen die Bewerber*innen sogar zum ersten Mal von dem Unternehmen. Da das Unternehmen jedoch nicht anwesend ist und keine Zusatzinformationen liefern oder auf Rückfragen unmittelbar eingehen kann, müssen die Stellenanzeigen interessant und vollständig sein. Eine Stellenanzeige ist also ein knapper Text, der alle wichtigen Informationen umfasst. Dabei muss auf zwei wesentliche Merkmale der Fokus gelegt werden: Inhalt und Gestaltung. Die Gestaltung ist jedoch zweitrangig, da Stellenbörsen nicht immer dieselben Funktionen und Möglichkeiten bieten. Trotzdem sollte darauf wertgelegt werden.


Bei der Erstellung einer Stellenanzeige kann das AIDA-Prinzip als Unterstützung herangezogen werden. Dieses Prinzip zielt darauf ab, Personen zu einer Handlung zu bewegen: Dass sie sich bei dem Unternehmen bewerben.


Das erste, worauf geschaut wird, ist der Titel der Anzeige und dieser muss die Aufmerksamkeit auf sich lenken: Attention. Der erste Schritt des Prinzips umfasst somit die Formulierung des Jobtitels. Es muss präzise formuliert sein und eindeutig werden, wer genau gesucht wird. Darunter fallen vor allem die Art der Einstellung, die Branche, das Unternehmen und der Standort.


Im nächsten Schritt folgt Interest, um durch die genauere Beschreibung der zu besetzenden Stelle das Interesse geweckt werden soll. Dieser Teil kann als Untertitel gesehen werden.

Danach folgt der Hauptteil, der den dritten Aspekt des AIDA-Prinzips adressiert: Desire.


Wichtig ist, dass die Kandidaten darüber informiert werden, was ihre Aufgaben und Tätigkeiten sind. Anschließend müssen die Anforderungen, die stimmig mit den Aufgaben sind, vermittelt werden. Dabei sollte eine Trennung zwischen must-have und nice-to-have gegeben sein, damit nicht zu hohe Erwartungen mögliche potenzielle Bewerber abschrecken. Am Ende des Hauptteils grenzt sich das Unternehmen von anderen ab, indem es präsentiert, was es zu bieten hat.


Im Idealfall möchten sich die Leser*innen sofort bewerben und suchen nach den Kontaktdaten des Ansprechpartners. Da kommt der letzte Aspekt des Prinzips zum Einsatz: Action. Hier eignet sich ein Call to action-Button, damit die Bewerber*innen ihre Daten und Dokumente mit einem Klick verschicken können. Zusätzlich sollten auch die Kontaktdaten des Ansprechpartners separat aufgeführt werden, damit keine Fragen offenbleiben.


Wenn die Anzeige fertig formuliert wurde, muss sie nur noch auf den richtigen Seiten geschaltet werden. Hierbei empfiehlt sich ein Multiposting, damit man möglichst viele Personen erreichen sowie für zukünftige Stellenanzeigen die perfekte Seite finden kann. Um passiv Suchende zu finden, können Stellenanzeigen bspw. auch in Facebook-Gruppen gepostet werden. Dies eignet sich am ehesten, wenn die Zielgruppe der Stellenanzeige gut einschätzbar ist.


Der optimale Zeitpunkt des Schaltens der Anzeigen ist morgens und zu Beginn der Woche, da in diesem Zeitraum viele nach einem neuen Job Ausschau halten. Im Gegensatz dazu lohnt es sich an Wochenenden eher weniger.





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